Neurolinguistische Programmieren (NLP)
Was heißt in diesem Zusammenhang das Wort „Programmieren“?
Es bezieht sich auf die, bei jedem Menschen ablaufenden kognitiven Strategien. Damit sind diejenigen Gehirnaktivitäten gemeint, die das menschliche Verhalten in bestimmte Richtungen lenken und steuern. Da solche Strategien sich häufig auf immer dieselbe Art wiederholen, werden sie im NLP auch „Programme“ genannt. Strategien werden durch unsere Sozialisation und unsere Lebenserfahrung teilweise von außen geprägt, teilweise selbst entwickelt, und in gewissem Sinne also programmiert.
Warum wird dieses Programmieren neurolinguistisch genannt?
Der Mensch nimmt sich selbst und die ihn umgebende Welt durch seine fünf Sinne wahr. Sein Gehirn speichert und verarbeitet diese Wahrnehmungen dann neurologisch mit Hilfe neurolinguistischer Prozesse, die sowohl sprachlich als auch nicht sprachlich – also in Form von inneren Bildern – organisiert sind. Einerseits entstehen durch diese neurolinguistischen Prozesse unsere kognitiven Strategien, andererseits können sie aber auch durch sie beeinflusst und verändert werden.
Kognitive Strategien können sinnvoll und zweckmäßig, können aber auch höchst unzweckmäßig sein.
NLP sieht seine Aufgaben darin, Menschen darin zu unterstützen, unzweckmäßige Strategien so zu verändern, dass sie ihre Wunschziele sicherer und besser erreichen können.
